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09.12.2019

TSG Leihgestern I gewinnt Landesliga-Spitzenspiel in der Landeshauptstadt

LINDEN/WIESBADEN (-). Sie konnten nach dem Schlusspfiff mit allem Recht stolz auf sich sein: Die Handballerinnen der TSG Leihgestern haben in einem auf hohem Niveau verlaufenden Spitzenspiel bei Verfolger und Ex-Oberligist HSG VfR/Eintracht Wiesbaden mit 26:22 (13:11) gewonnen. In der entscheidenden Phase der lange völlig ausgeglichenen Begegnung behielt die TSG auch bei einem Rückstand die Nerven, kam zurück und holte die Punkte. "Unsere 3:2:1-Abwehr hat gut funktioniert. Nach dem Rückstand in der 48. Minute zeigten wir ganz starke Nerven und haben den Sieg verdient gesichert", sagte die zufriedene Trainerin Jonna Jensen. Wiesbaden begann stark und legte eine 2:0-Führung vor. Ab dem 5:3 übernahmen dann aber die Leihgesternerinnen, bei denen Victoria Viebahn bis dahin schon vier Mal getroffen hatte, die Führung. Wiesbaden kam auf 4:5 heran, doch zwei weitere Viebahn-Treffer bescherten der TSG das 7:5. Anschließend kam auch Kristin Steinhaus richtig in Fahrt und so antwortete Leihgestern nach dem 9:9 (22.) durch Tore von Sandra Penning, Nicole Kunzig, Steinhaus und Olivia Reeh mit einem 13:10-Vorsprung. Wiesbadens Stärkste, die einstige Bundesliga-Spielerin Annika Hermenau, verkürzte mit einem Schlagwurf zur Pause auf 11:13. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das gute Spiel überaus spannend fort. Hermenaus Tore für Wiesbaden wurden von den Gästen stets beantwortet. Immer wieder herrschte Gleichstand, immer wieder setzte sich die TSG dann auf ein bis zwei Tore ab. Doch nach einer kurzen Phase ohne Leihgesterner Torerfolg stand es plötzlich 20:19 für den Oberliga-Absteiger vom Rhein. Leihgesterns sofort folgendes Timeout wirkte. Ein Rückraumhammer von Viebahn, ein sicherer Siebenmetertreffer von Simone Walther und zwei Mal unwiderstehlich Kristin Steinhaus bescherten der TSG eine 23:20-Führung (56.). Trotz einer Unterzahl bis 30 Sekunden vor Schluss blieb die TSG vorn, auch dank eines clever stiebitzten Balls von Andrea Schulz. Ein Gegenstoßtreffer von Nina Zieger machte 38 Sekunden vor dem Ende beim 25:22 endgültig alles klar und dann setzte Olivia Reeh noch das 26:22 obendrauf.
Unterdessen kann die TSG einen Neuzugang melden, denn von der HSG Wettenberg kommend hat sich die junge Außenangreiferin Hadija Kerdi dem Team aus Linden angeschlossen.
Wiesbaden: Weis, Schmidt; Schubert, Renz, Riehl, Ciorba (3), Soukupova, Schlitz, Becht (2), Sulejmani (3), Michel (2),Hermenau (11/4), Werer (1), Hampel.
Leihgestern: Stövesand, Krämer; Zieger (1), Steinhaus (8), Pennig (1), Walther (1/1), Appel, Viebahn (8/4), Reeh (3), Schulz (1), Kunzig (3), Faber.



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